Solarium bzw. Sonnenbank bergen immer Risiken

 


Solarium bzw. Sonnenbank bergen immer Risiken

Ein Solarium, auch Sonnenbank genannt, ist eine technische Einrichtung zur Bestrahlung des menschlichen Körpers. In erster Linie wird die Bestrahlung durch ein Solarium aus kosmetischen Gründen vorgenommen. Das das Solarium bzw. eine Sonnenbank nutzende Klientel möchte sich dort durch Bestrahlung bräunen lassen, um eine gesunde Frische auszustrahlen und sich dadurch viel wohler zu fühlen. Neben den kosmetischen Gründen werden Bestrahlungen seltener für medizinische Zwecke eingesetzt, beispielsweise zur Behandlung bestimmter Hauterkrankungen. Fest steht, dass eine UV-Strahlung eines Solariums genauso schädliche Auswirkungen auf Lebewesen aufzeigt wie die der Sonne. Kommerziell betriebene Bräunungs-Studios können diese Tatsache in keiner Form schönreden! Im Zusammenspiel mit bestimmten Chemikalien von Medikamenten, grade auch in Naturheilmitteln wie beispielsweise in Johanniskrauttabletten enthalten, in Kosmetika, Reinigungsmitteln und bestimmten Obstsäften, kann die UV-Strahlung einen Sonnenbrand schneller hervorrufen. Für unter 18-Jährige ist die Benutzung eines Solarium- bzw. einer Sonnenbank verboten.

Eine Bestrahlung in einem Solarium, einer Sonnenbank erfolgt durch ultraviolette Strahlungen: der UV-A-Strahlung und der UV-B-Strahlung. Während die UV-A- Strahlen für kurzfristige, aber nicht sonderlich langanhaltende Bräune sorgen, bräunen die UV-B- Strahlen längere Zeit. Allerdings erscheint ihre Bräune etwa erst nach zwei Tagen. Je nach Wunsch können verschiedene Bestrahlungs- Kombinationen mit dem Solarium- bzw. Sonnenbank- Betreiber abgesprochen werden, um beispielsweise eine lang anhaltende Bräune zu erreichen. Demnach wird er ein ausgewogenes Verhältnis beider Strahlenarten an dem Solarium- bzw. der Sonnenbank einstellen. Da es bei der Bräunung um die eigene Gesundheit geht, sollte zwischen dem Betreiber und dem Nutzer schon ein gewisses Vertrauens- Verhältnis bestehen. Ist das nicht der Fall, sollte jeder Nutzer selbst einen Solarium-Check nach dem Bundesamt für Strahlenschutz durchführen. Und weil es sich bei jedem Solarium- bzw. Sonnenbank- Fan über die Jahre um sehr viele Bestrahlungen handelt, hier ein äußerst wichtiger Hinweis! Das Bundesamt für Strahlenschutz bietet Solarienbetreibern an, ihre Geräte freiwillig auf die Sicherheit überprüfen zu lassen. Während drei Jahren nutzten leider nur 90 von 4.000 Betreibern dieses Angebot. Bei sehr vielen Solarien wurde bei Stichproben eine mehrfache Bestrahlungsintensität wie die der Mittagssonne am Äquator festgestellt.

UV-Licht kann bei uns Menschen ohne ausreichenden Sonnenschutz, nicht richtig eingestellter oder auch defekter Bestrahlungs-Geräte nicht nur Hautschäden verursachen. Der allgemeine Sonnenbrand sollte nicht unterschätzt werden, denn langfristig kann dieser den gefürchteten Hautkrebs fördern. Weiterhin kann das UV-Licht eine Netzhauttrübung verursachen, was eine erhebliche Beeinträchtigung der Sehkraft bedeuten würde.

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